Journalistin BR & Copywriter* / *Edit to the point: Recherche, Trends, Konzepte, Texte

Sie bewegen die Welt mit. Was möglichst viele wissen sollten. Oder? Ich bringe unterschiedliche Fachsprachen zum Ausdruck. Analog wie digital. Dazu recherchiere ich interdisziplinär. So erreichen Texte und Konzepte ein zusätzliches Publikum.
Meine aktuelle Playlist? Jeans For Jesus: «L.A.», Total Slacker: «Keep The Ships At Bay», Future Islands: «Seasons (Waiting On You)». Eigentlich begann es mit «Bongo Bong» von Manu Chao. Als ich die Single mit neun zum ersten Mal hörte, wunderte ich mich, was das sei. Noch nie hatte ich Sprechgesang in einem so lustigen Englisch gehört. Ich kaufte das Debutalbum. Die exotischen Protestsongs des Basken weckten meine Neugierde auf das, was in der Musik möglich ist.
Kilian Mutter macht Wohnungen zu elektrisierenden Lounges

Kilian Mutter macht Wohnungen zu elektrisierenden Lounges

Das Magazin, 15. Februar 2014 • 15. Februar 2014

MusikPortraitTanz2014
Ich verstehe Ballett als zeitgenössische Kunstform in konstanter Veränderung. Mit Kognitionsforschern und intelligenten Systemen durchleuchte ich den menschlichen Körper. Beim Projekt «Thinking with the body» generierten Tänzer durch Bewegungen eine 3D-Kreatur, die sich wiederum auf ihre Art bewegt, siehe auch wellcomecollection.org. Dadurch lässt sich neue Virtuosität kreieren, mit Algorithmen lassen sich Ballettabläufe anders strukturieren.
Wayne McGregor gilt als Superhirn des Tanzes

Wayne McGregor gilt als Superhirn des Tanzes

Das Magazin, 19. April 2014 • 19. April 2014

PortraitTanzTrendsWissen2014
Die «menschliche» und materielle Verdichtung hält an. Gleichzeitig schwinden die Leerräume. Dabei sind diese Einladungen an die Phantasie, Projektionsflächen für Wünsche und Ideen, geistige Freiräume. Bei Lichte betrachtet, ist natürlich auch die Leere gefüllt: Sie wird durch stark angezapfte elektromagnetische Wellen durchströmt. Wie findet der moderne Zeitgenosse die richtige Mischung zwischen On und Off, Schwarmverhalten und Individualität, heute wie morgen?
Zauber des Unsichtbaren

Zauber des Unsichtbaren

Abstrakt, Juli 2013 • 9. Juli 2013

Urban Mining: Städtische Berge versetzen

Urban Mining: Städtische Berge versetzen

SI Grün, 30. Mai 2011 • 30. Mai 2011

Chemie und Ökologie reagieren zuweilen heftig aufeinander. Doch erneuerbare Energien sind ohne chemische Prozesse undenkbar.
Chemie und Ökologie: Das Schlüsselelement

Chemie und Ökologie: Das Schlüsselelement

SI Grün, 24. Oktober 2011 • 24. Oktober 2011

NaturTrendsWissenÖkologie2011
Ein Bewusstseinswandel finde schleichend statt, sagt Ulrich Weidmann, Professor beim Institut für Verkehrs­planung und Transport­systeme der ETH. «Wir beobachten bei Jugendlichen eine starke Tendenz, gar kein Auto mehr besitzen zu wollen. Sie zeigen sich bei der Wahl des Verkehrs­mittels mobil.» Mit dem Smart­phone haben sie den «Steuer­knüppel» auch bereits in der Hand. Ziel sind synchronisierte, umweltfreundliche Mobilitäts­angebote in Kombination mit kubanischer Improvisations­kunst.
Managed Mobility: Fahrt in die Zukunft

Managed Mobility: Fahrt in die Zukunft

SI Grün, 26. Mai 2012 • 26. Mai 2012

Zunehmend erobert die vertikale Begrünung auch Innenräume. Ob wilde, flächige oder grafische Kompositionen von Pflanzen: eingerahmt und an die Wand gehängt, sind sie das, was sie sind, Kunstwerke der lebendigsten Art.
Lebendige Gemälde

Lebendige Gemälde

Gammarus Umweltkommunikation, 13. Dezember 2011 • 13. Dezember 2011

DesignKunstNaturÖkologie2011
Während sie über die Möglichkeiten des Areals sinniert, wechselt Heidi Müller die Garderobe. Bei der Installation zur Pfarrerin der Lukaskirche hat sie entschieden, nicht den schwarzen Talar, sondern eine feierliche Kleidung zu tragen, wie es die Kirchenordnung erlaubt. In orangem Pullover und schwarzen Hosen verlässt sie nun das Büro. «Der Weg nach innen ist nur der halbe Weg, wenn er nicht auch auf den Jahrmarkt führt», lacht Müller. Sie mische sich gerne unter Leute. Als Pfarrerin müsse man gesellig sein. Und näher als im Café Arlecchino kommt man sich fast nur auf der Kirchenbank.
Mit Altem Testament und rotem Alfa Spider

Mit Altem Testament und rotem Alfa Spider

Stadtmagazin Luzern, 18. April 2011 • 2. April 2011

Die Natur war schon immer Vorbild der Kunst. Ihre perfekten Formen inspirieren, ihre Bedrohung durch den Menschen beunruhigt. Was Performer daraus machen, zeigen die 30 ZEITGENÖSSISCHEN KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER mit ihren Fotografien, Malereien und Installationen.
Top 30: Natur in Kunst

Top 30: Natur in Kunst

SI Grün, 6. August 2012 • 6. August 2012

DesignKunstNaturÖkologie2012
Ich versuche immer, die Menschen um mich herum zum Warten anzuhalten, dann sieht man mehr. Zum Beispiel den Glockenreiher: Der Vogel spannt beim Fischen die Flügel über dem Kopf zusammen, um eine Art Sonnenschirm zu bilden. Wenn ich ein Tier sein könnte, dann wäre ich am liebsten eine Rauchschwalbe. Vor ein paar Monaten bin ich in diesem Park einer begegnet. Rund 11 000 Kilometer hat das 19 Zentimeter grosse und 20 Gramm leichte Vögelchen in drei bis vier Wochen zurückgelegt, um sein Winterquartier zu erreichen. Von Mitteleuropa nach Südafrika – ökologisch perfekt. Das ist eine Leistung.
Ein Tag im Leben von Ruedi Abbühl

Ein Tag im Leben von Ruedi Abbühl

Das Magazin, 26. August 2006 • 26. August 2006

NaturVögelWissenÖkologie2006
Und was mit den Leuten auf den Stuart-Bühnen passiert, die aussehen wie du und ich, gerade von einem Kongress, vom Training oder von einer galaktischen Party kommen könnten ­ ja, was mit diesen Leuten passiert, deren kraftvolle Energie durch ihre Anzüge und Cowboystiefel drängt, das ist schon erstaunlich: Sie zittern, sie geifern, sie heulen, sie verwandeln sich zum Tier und wieder zurück, sie lachen zwischendurch, vor allem aber kreischen sie lauthals. Manchmal ziehen sie sich auch aus, obwohl sie das gar nicht nötig hätten, denn sie sind pausenlos nackt, splitterfasernackt, durchsichtig in all ihren Wünschen und Trieben.
Meg Stuart: Im Mini auf der Picknickmatte

Meg Stuart: Im Mini auf der Picknickmatte

Weltwoche, 13. Mai 2004 • 13. Mai 2004

Ein paar Schritte weiter bewacht ein Securitas-Mann das ehemalige Versicherungs­gericht. Keine Neugierigen sollen das Gebäude betreten. Nach Plänen des Basler Architektur­büros Diener & Diener entstehen im historischen Gemäuer Büros der Extra­klasse. Bereits für den Erwerb des Hauses soll die Beteiligungs­firma einen zweistelligen Millionenbetrag aufgeworfen haben. Gleich nebenan wohnt Ursula Blaesi hinter Bäumen in einem denkmal­geschützten Gebäude im Bau­haus­stil. Wovon vor allem Architektur­interessierte aus Japan, Frank­reich und der Schweiz wissen. Das Atelier­haus von Albert Zeyer aus dem Jahr 1938 gilt als Muster­beispiel für Wohnen und Arbeiten auf engstem Raum bei höchster Lebensqualität.
Luzerns Sonnenhang – eine Annäherung mit Distanz

Luzerns Sonnenhang – eine Annäherung mit Distanz

Stadtmagazin Luzern, 5. Oktober 2010 • 5. Oktober 2010


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Edith Arnold nähert sich ihren Themen mit Neugier und Sorgfalt. Sie sucht das Besondere in einem Menschen oder in einer Sache und vermittelt es verständlich. Stilsicher bewegt sie sich durch verschiedene Fachgebiete, im Wissen um die Möglichkeiten von Sprache.

Edith Arnold steht für vieles, vor allem aber für gründlich recherchierte, mit genauen Fakten und feinem Humor geschriebene Texte. Ich war begeistert von den Info-Grafiken. Warum hat es eigentlich immer zu wenige Planstellen auf den Redaktionen?

Edith Arnold