Mit Arvenholz zeichnen
Mirko Baselgia (36) macht die Galerie Urs Meile in Luzern zu einem besonderen «Habitat». Skulpturen, Zeichnungen, Strukturbilder eröffnen Lebens- und Denkräume.
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Mirko Baselgia (36) macht die Galerie Urs Meile in Luzern zu einem besonderen «Habitat». Skulpturen, Zeichnungen, Strukturbilder eröffnen Lebens- und Denkräume.
Virtualisierte Natur und geheimnisvolle Kunst: Die «International Performance Art Giswil» mobilisierte am Samstag die «Wanderlust» der Besucher. Nach dem Herumschweifen in der berückenden Landschaft hallten vier Performances in der Turbinenhalle nach.
Ludwig (38) bezeichnet sich als Transmedia-Künstler, der den Kosmos sondiert. Für sein fortlaufendes Projekt stationiert der Franzose im KKL Beromünster. Dort können Besucher multisensorische Experimente testen, wie es bald auch echte Kosmonauten tun werden. Wir trafen Ludwig deshalb auf dem Dietschiberg zum «Talk» auf einem «Spacewalk». Dieser begann bei Dämmerung und endete inmitten eines Sternenhimmels.
Julian Blum zeigt in der neuen Galerie Neustadtstrasse 24a in Luzern 120 Fotografien sowie eine Raum- und Videoinstallation.
Smalltalk mit Claudia Comte (33), Künstlerin und Glücklichmacherin aus Lausanne
Die 46. Ausgabe der Art Basel war ganz besonders: 223 Galerien zeigten ihre Schätze. Die Art Unlimited inspirierte mit 74 Kunstpositionen. Vom Messegelände weg lockten Art Parcours, Liste, Volta, Scope und weitere Sonderausstellungen. Hier eine Selektion zeitgenössischer Werke.
Nach dem Kabinett im Museum Rietberg in Zürich nehmen Lutz & Guggisberg das
Museum Bellpark in Kriens ein. «More is more», Titel der Werkschau, bedeutet grenzenlose Fantasie, materialisiert in allen möglichen Formen der Kunst. Wir haben mit Andres Lutz über die Ausstellung gesprochen.
Die Natur war schon immer Vorbild der Kunst. Ihre perfekten Formen inspirieren, ihre Bedrohung durch den Menschen beunruhigt. Was Performer daraus machen, zeigen die 30 ZEITGENÖSSISCHEN KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER mit ihren Fotografien, Malereien und Installationen.
Die Flussjungfrau Anna! Umhüllt von Wasser treibt sie auf der Fotografie, schwerelos und ganz im Element. Eine sanfte Strömung durchbricht die Wasseroberfläche. Die reflektierende Sonne glitzert zumindest im Kopf der Betrachterin. So poetisch kann unsere Umgebung sein – wenn man es zulässt. Denn: Wie die Anna in die Emme kam? «Geläutert» von einem Frankreichaufenthalt kehrt sie nach Luzern zurück. Thurry sieht sie und lädt zum Mittagessen respektive zu ein paar unreifen Pflaumen ein. Dann fahren die beiden mit dem Bus zum Fluss. Den Bikini legt Anna später auf eigenen Wunsch ab. Es entsteht ein Bild, als hätte es der Schöpfer geknipst.
Zunehmend erobert die vertikale Begrünung auch Innenräume. Ob wilde, flächige oder grafische Kompositionen von Pflanzen: eingerahmt und an die Wand gehängt, sind sie das, was sie sind, Kunstwerke der lebendigsten Art.